Unsere Grundidee

Wasserstoff spielt in der gegenwärtigen Energiewende eine Schlüsselrolle. Er ist, wie der Titel bereits verrät „zum Greifen nahe“, in gebundener Form von Wasser und das eigentlich ÜBERALL und für JEDERMANN, ohne Zugangsbeschränkungen. Allerdings muss er zunächst noch von seinem Verbindungspartner Sauerstoff, unter Energieaufwand, getrennt werden. Dann kann er direkt als Brennstoff für Verbrennungsmotoren oder als Betriebsstoff für Brennstoffzellen eingesetzt werden, wobei in beiden Fällen lediglich Wasser als Abfallstoff anfällt. Für viele stellt Wasserstoff immer noch eine Gefahr dar, weil sie das Zeppelinunglück des mit Wasserstoff gefüllten Luftschiffes Hindenburg von 1937 vor Augen haben. Bei sachgemäßer Handhabung ist Wasserstoff allerdings sehr gut beherrschbar und einsetzbar. Dies wollen wir in unserem Projekt durch den gezielten Einsatz von „Hands-on-Experimenten“ zu der Herstellung, den Eigenschaften und dem Einsatz von Wasserstoff verdeutlichen. Gemäß dem Titel wird der Wasserstoff damit zum 2. Male „Zum Greifen nahe“, weil er direkt angefasst werden kann. Zusätzlichen Charme soll das Projekt dadurch erhalten, dass wir eine dezentrale Wasserstofferzeugung durch regenerative Energien (Solarstrom, Windstrom) diskutieren wollen. In diesem Zusammenhang würde der Wasserstoff eine Speichereinheit darstellen, womit die genannten regenarativen Energieformen selbst nochmals aufgewertet würden.